„Heimsuchung“ – Jenny Erpenbeck & Volker Schlöndorff: Was ist Heimat, wenn man sie verliert?

Shownotes

Sonderfolge zum Kinostart von „Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“ am 15. Oktober 2026. Marcus Ventzke spricht mit der Schriftstellerin Jenny Erpenbeck und dem Regisseur Volker Schlöndorff über ihren Roman, seinen Film und den Begriff Heimat. „Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“ erzählt von einem Haus am Scharmützelsee und seinen wechselnden Bewohnern, vom Kaiserreich über NS-Zeit und DDR bis in die Jahre nach der Wende. Der Roman ist in mehreren Bundesländern Abiturlektüre. Erpenbeck erzählt, wie der Verlust des Sommerhauses ihrer Großeltern zum Ausgangspunkt des Buchs wurde. Schlöndorff erklärt, warum er den vielstimmigen Roman chronologisch verfilmt hat, wie er die Shoah erzählt, ohne das Haus zu verlassen, und welche Rolle der Gärtner spielt. Beide sprechen darüber, ob Heimat an einen Ort gebunden ist, was Jugendliche aus der Lektüre mitnehmen können und wofür der Abriss des Hauses am Ende steht.

Transkript anzeigen

00:00:02: Willkommen auf der Meta-Couch.

00:00:04: In dieser Staffel unterhalten sich Florian

00:00:06: und Markus

00:00:07: über Themen, Konzepte und Ideen die sie antreiben mit denen Sie arbeiten und die sie faszinieren aus ihrem speziellen Blickwinkel als Bildungsunternehmer Wissenschaftler und Autoren.

00:00:18: Warum das Ganze?

00:00:20: Ohne diese Konzepten und Begriffe versteht man die Gegenwart einfach nicht Und das wäre doch irgendwie schade oder?

00:00:26: So viel Bildung muss schon sein!

00:00:28: Und los geht's.

00:00:32: Willkommen auf der Metacouch der digitalen Landwelten.

00:00:35: Meine Gäste sind heute die Schriftstellerin Jenny Appenbeck und der Regisseur Volker Schlöndorff, der wie kaum ein anderer Literatur ins Kino bringt.

00:00:45: Schlönderfs neuer Film Heimsuchung feierte im Mai in Cannes-Premierer und kommt jetzt dem Oktober an den deutschen Kinos.

00:00:53: Er beruht auf Jenny AppENBECKs Gleichnamige.

00:00:55: im Roman aus dem Jahr geht es um ein wunderschönes Haus am Schermützelsee im Grünen in Brandenburg.

00:01:05: Und dieses Haus erlebt ein ganzes Jahrhundert deutsche Geschichte vom Kaiserreich über die NS-Zeit und die DDR bis zur Zeit nach der Wende, und zwar mit immer neuen Bewohnern, die das Haus gewinnen und dann auch wieder verlieren.

00:01:22: Der Roman ist inzwischen in einigen Bundesländern Abiturlektüre.

00:01:26: In den Mittelpunkt unseres Gesprächs möchte ich einen großen und umstrittenden Begriff stellen, nämlich Heimat.

00:01:33: Was bedeutet eigentlich Heimat?

00:01:35: Wenn ein Ort immer wieder den Besitzer wechselt Menschen vertrieben werden und andere nachrücken?

00:01:40: was sagt denn solcher Stoff Schülerinnen und Schülern heute und zwar sowohl als Geschichte also auch als Kunstwerk.

00:01:47: Und was geschieht mit einem Romanen wenn er zum Film wird?

00:01:51: herzlich willkommen Jenny Appenbeck Guten Morgen.

00:01:54: Ja, hallo und herzlich

00:01:55: willkommen!

00:01:58: Frau Erpenbeck, das Sommerhaus ihrer Großeltern Amschermützel sehen musste ihre Familie nach der Wende in die Erben der Alteigentümer zurückgeben.

00:02:09: Wie viel von diesen persönlichen Familienverlust oder Familienerleben steckt in dem Roman?

00:02:15: Und warum haben sie das überhaupt zu einem literarischen Thema gemacht?

00:02:19: Dieser Verlust dieses Sommerhauses war im Prinzip der Ausgangspunkt auch emotional.

00:02:27: Also ich habe lange Jahre von diesem Haus geträumt, also dass sich das verlassen muss, dass ich Sachen einpacken muss, daß ich irgendwas vergessen hab.

00:02:34: Dass ich dort als Gast nur bin in meinem eigenen Haus und so weiter.

00:02:39: Das war eigentlich der Beginn des Nachdenkens darüber Und dann ist aber es sich anfing zu recherchieren die Geschichte ziemlich schnell eine viel grundlegendere geworden, nämlich dass das viele Leute dort hatten bleiben wollen und weg mussten.

00:02:56: Bode klar zum Beispiel als ich die Grundbücher angeschaut habe wo dann immer ein Name steht ausgestrichen wird der nächste Name steht ausgestrichen wird usw.

00:03:05: Und dadurch ist die Gesichter eigentlich ne Gesicht über Vergänglichkeit Ja, über die Sehnsucht danach irgendwo eine Heimat zu finden aber eben auch über dieses Abschied nehmen geworden.

00:03:16: Herr Schlündorf vielleicht so eine ähnliche Frage an Sie?

00:03:20: Sie leben ja seit den nineteenhundert neunziger Jahren am Griebnitzsee soweit ich weiß.

00:03:24: ihr Grundstück war zur DDR-Zeiten an mehreren Stellen von der Mauer umschlossen und sie selbst haben auf die Enteignung auch an diesem Ufer hingewiesen also durch die Nazis, die Sowjets, den Mauerbau.

00:03:37: Haben Sie eigentlich in Erpenbecks Haus am Schaumütze See Ihr eigenes wiedererkannt und ist Ihr Haus für sie Heimat geworden?

00:03:45: Gute Frage.

00:03:46: Erst mal, ob das Haus, obwohl ich da jetzt seit vier, dreißig Jahren wohne, für mich Heimat ist könnte ich gar nicht sagen.

00:03:57: Ich fühle mich da sehr wohl.

00:03:58: Es ist wunderschön.

00:03:59: Das ist wie gesagt ein Haus am See ganz anders als normal.

00:04:03: Ein Familienhaus kein Ferienhaus.

00:04:05: aber Wenn ich an Heimat denke, dann denke ich an so ein Holzhaus im Taunus wo ich als Kind von fünf bis fünfzehn also eigentlich nur zehn Jahre aufgewachsen bin.

00:04:20: und dieses Tal und dieser Holzbaracke das ist für mich Heimat.

00:04:25: Und das Haus, wo ich jetzt dreimal länger schon drin wohne und eine Tochter bekommen habe die jetzt ein Kind bekommt usw.. Und trotzdem ist dieses Haus nicht meine Heimat geworden.

00:04:39: Also das sind verschiedene Begriffe, es ist übrigens ein Haus, dass nicht enteignet worden ist.

00:04:44: Das hat in dreißiger Jahren mal eine Familie für sich gebaut und geschieden.

00:04:50: die Frau hat das behalten.

00:04:52: Die hat es in den Westen gegangen irgendwann, neunzehntneunvierzig oder so hat aber dann während der ganzen Seite DDR hundertachtundzwanzig Mark Ostmiete nach Zehlendorf überwiesen bekommen, ist kurz nach der Wende gestorben und hatte testamentarisch ihr Haus, weil sie keine Erben hatten.

00:05:16: Dem Tierheim Zellendorf vermarkt und die haben es auf den Markt gebracht und ich habe die Anzeige gelesen und das Haus gekauft.

00:05:25: also da ist viel und wenig Geschichte drin.

00:05:30: aber natürlich zum Beispiel des Seeufer ist enteignet worden, um die Mauer zu bauen weil die Grenze mitten im See war.

00:05:39: Und da kann man ja keine Mauer hinbauen.

00:05:42: also wurden die Ufergrundstücke enteignet und die konnte man nach der Wende dann unabhängig von dem Haus.

00:05:49: was ich erworben hatte, konnte ich diesen Uferstreifen erwerben mit der Auflage dass dort ein Uferweg erhalten bleibt und durchgeht Auf dem Nachbargrundstück, das gehörte einer jüdischen Familie.

00:06:07: Das ist enteignet worden von den Nazis, und die haben die Nachfolger durch Claims das mit dem Ufergrundstuck ohne Auflagen zurückbekommen.

00:06:25: Und diese neuen Käufer dann haben sofort das entdeckt.

00:06:30: Sie müssen ja da keinen Uferweg über ihr Grundstück gehen lassen und haben links und rechts eine Mauer gebaut.

00:06:38: Das ist die Nutznieser der Arisierung im Grunde, haben davon profitiert um nun ein totales Privatgrundstück zu machen also wo man hinguckt.

00:06:51: immer wieder wollen die Leute irgendwie etwas einen glücklichen Sommer oder ein glückliches Leben verbringen macht an ihren Grundstücken nicht Halt.

00:07:02: Die Quert da oder geht in die Quere rein und der bricht den Leben, bringt es in eine andere Richtung.

00:07:11: Und das muss man sich glaube ich bewusst sein.

00:07:14: Keiner kann sein Glück An einer Scholle wie die Nazis das Nanten festmachen.

00:07:22: Das ist eine Illusion.

00:07:23: Ja dass das Glück das kommt aus unserem Handeln Und es kommt nicht aus einem Stück Land oder aus einem Haus.

00:07:32: Jetzt haben sie schon viele Dinge angesprochen, auf die ich nachher noch ein bisschen genauer eingehen würde.

00:07:36: Frau Erpenberg, Sie sind ja in Ostberlin aufgewachsen und haben Ihre Sommerzeit so als Kind auch eben bei Ihren Großaltern am Schaumützelsee verbracht.

00:07:45: Ich habe sie da immer so'n bisschen gesehen beim Sehen des Films.

00:07:51: Was bedeutete eigentlich Heimat für Sie damals?

00:07:54: Hat das Schreiben von Heimsuchung diesen Begriff, was Sie verändert?

00:07:58: Also ich habe damals natürlich nicht über Heimat nachgedacht.

00:08:01: Aber ähnlich so wie Volker jetzt gerade das erzählt hat über das Haus seiner Kindheit ist es vielleicht so dass gerade die Orte, die man als Kind so viel intensiver erlebt als später als Erwachsener, dass gerade diese Orte Heimat werden weil man eben auch wirklich Wie soll ich sagen, die Sommer der Kindheit dafür bringt und die Zeit der Spiele usw.

00:08:27: Eigentlich habe ich ja in dem Buch selber schon versucht verschiedene Begriffe von Heimat zu untersuchen.

00:08:33: also angefangen bei den Bauern, die darüber auch gar nicht nachdenken für diesen Seegrundstück ganz praktikable Sache.

00:08:40: Die denken da nicht über die Aussicht nach oder über den Marktwert.

00:08:43: zunächst Der Architekt hat ein Konzept von Heimat.

00:08:47: Dieses jüdische Mädchen für die ist Heimat eigentlich das ganze Leben, was sie verliert im Zuge der Vertreibung und so weiter.

00:08:56: Für die Immigranten, die zurückkommen in Deutschland, was faschistisch gewesen war es ist Heimath eben auch einen ganz gebrochener Begriff.

00:09:03: Das heißt ich habe natürlich zum ersten Mal so ausführlich über den Begriff Heimat nachgedacht und was es so für die verschiedene Menschen eigentlich.

00:09:12: Aber die grundlegende Geschichte ist natürlich, dass wir alle nur eine gewisse Zeit auf der Erde sind und dann irgendwann wieder vergehen.

00:09:20: Und wir wissen alle das es gibt so eine Operette, da heißt es heute über fünfzig Jahre leben andere Leute und genau so war's vor fünfzig Jahren haben andere Leute gelebt und jetzt wir wissen auch, dass sie irgendwann nicht da sein werden und die Welt dann hoffentlich noch eine Weile besteht.

00:09:36: Nun ist es ja so, dass mir aufgefallen wer heute Abitur macht und wie sich dieses Buch liest ist so um zwei tausend acht geboren also eigentlich genau im erscheinungsjahr des romans in dem es ja wie gesagt also eine sehr lange zeitspanne geht die sie mit einem sehr individuellen oder familiären zugriff sagen auch fassen.

00:09:59: was können oder sollen vielleicht auch jugendliche denn aus dieser lektüre mitnehmen?

00:10:05: Ich hoffe doch ganz stark, dass ich trotz des konkreten Zeitbezugs und trotz der Bezug auf konkrete politische Ereignisse und Krieg usw.

00:10:16: einen gewissen oder zeitloses Buch geschrieben habe oder ein Buch was man auch noch vielleicht in den Zwanzig-Fünfzig auf Leichts wenn man Glück hat auch noch hundert Jahre lesen kann.

00:10:26: Und ich denke auch das die Abiturienten heutzutage ja oft selber auch schon Erfahrung damit gemacht haben, ihre Heimat zu verlieren.

00:10:35: Also viele Schüler und Schülerinnen haben migrantischen Hintergrund oder selbst wenn man umzieht, weil die Eltern einen Arbeitsplatz woanders finden.

00:10:45: Wenn man umziehen muss, wenn man Orte zurücklassen muss ist das eine Erfahrung, die sicher auch an die viele Jugendliche anknüpfen können.

00:10:53: Es geht ja auch im weitesten Sinne um Verlust und darum wie man was Erinnerung bedeutet.

00:10:59: also Das kann ja auch der Verlust eines Menschen sein oder wie soll ich sagen, einer bestimmten Art des Lebens die verloren gehen.

00:11:07: Es ist zum Beispiel das Buch in ganz viele Sprachen übersetzt worden und hat also einen ganz hohen Stellenwert in der internationalen Literatur.

00:11:20: Und wir haben den Film in Cannes Uhr aufgeführt vor einem Publikum, das bestand aus Franzosen Amerikanern Engländern usw.. halt ein buntes Völkergemisch, die allerwenigsten Deutsche.

00:11:34: Und die haben auch den Film alle verstanden ohne dass sie das sofort einordnen konnten.

00:11:40: Ach, das war jetzt die Zeit der DDR, sondern Sie haben.

00:11:47: in allen Ländern gibt es einen Haus am See oder einen Ferienort von dem man träumt und wo man glaubt, wenn man da ist dann wird man glücklich.

00:11:56: Also wenn man so ein Bücherverzeichnis aufmacht bei Amazon im Englischen zum Beispiel gibt es ungefähr zehn Bücher die heißen House by the Lake oder House By The Sea oder Summerhouse.

00:12:11: das ist einfach so einen Begriff.

00:12:13: ich glaube der Begriff Fähnhaus ist auch ganz wichtig weil Das verweist sofort auf die Kindheit.

00:12:20: Wann hat man Ferien?

00:12:21: Ja, wenn mein Kind ist, hat man ferien, Schulferien und die Eltern schließen sich dem an.

00:12:27: Also es ein Sommerhaus immer ein Haus, an dem man ganz besondere Glücksansprüche stellt egal in welchem Land und unter welchem politischen System.

00:12:39: Bedeutet das aber, dass man eigentlich wenn man diese hohen Ansprüche stellt da dann nur unglücklich werden kann?

00:12:45: Denn im Grunde ist doch dieser sichere Platz an einem so wunderschönen Ort also die Verwältlichung einer eher religiös grundierten Suche nach Ruhe und Idealer Geordneteil.

00:12:58: Kannst das doch irgendwie nur der Ewigkeit geben?

00:13:00: Also gibt es Heimat nur im Himmel.

00:13:03: Ja, also da möchte ich nicht darauf antworten.

00:13:06: Nein aber man muss für die kurze Spanne glücklich sein.

00:13:15: Die Vergänglichkeit ist eine Aufforderung die Gegenwart den Augenblick wahrzunehmen und die Frau des Architekten als sie dann fliehen müssen verlässt das Haus nicht mit Bedauern sondern beinahe mit Erleichterung.

00:13:28: Sie hat sich da nie ganz wohl gefühlt und sie sagt aber wir hatten doch unsere Zeit hier, jetzt können wir vielleicht woanders glücklich werden.

00:13:36: also es bedeutet nicht unbedingt Unglück.

00:13:40: Also ich würde mich gegen diesen religiösen Aspekt irgendwie verwehren der in meinem Buch wirklich gar keine Rolle spielt.

00:13:47: Ich finde Es ist schön dass Menschen immer wieder auf der Suche sind.

00:13:55: hat es auch damit zu tun, dass man nicht nur im egoistischen Sinne für sich einen tollen Platz finden will.

00:14:01: Sondern auch überhaupt die Sehnsucht danach jenseits von Politik und Stress, von all diesen Ansprüchen, die dann zumindest immer wachsende Leben an uns zähren, auch mal freizukommen?

00:14:16: Die Sehmsucht ist ja menschlich!

00:14:18: Und ich denke, die soll auch bleiben.

00:14:20: Das ist auch eine wichtige... eine wichtige Sache, dass Menschen manchmal auch bei sich sein wollen und nicht bei anderen.

00:14:29: Aber ich finde man muss ja einfach damit auch im Laufe des Lebens sich anfreunden mit der Idee, dass man eben auch eines Tages wieder gehen muss und von Menschen Abschied nehmen.

00:14:43: Man muss von Orten Abschied Nehmen.

00:14:45: aber das ist für mich nicht was es mich zur Verzweiflung bringt sondern wo ich einfach versuche mich zu lernen mit dem Abschied nehmen, umzugehen.

00:14:57: Das heißt also man kann Heimat oft Zeit haben?

00:14:59: Ich glaube man hat Heimat auf Zeit und begreift es irgendwann.

00:15:03: Ja oder Heimat ist überhaupt gibt's nur in der Erinnerung.

00:15:07: Es ist jedenfalls nicht geografisch festzumachen.

00:15:13: Und dieser geografische Heimatbegriff, das ist ja was sehr Völkisches.

00:15:19: Also bei uns im Kino Gibt es ja geradezu einen Schimpfort jedenfalls in den sechstiger Jahren, der Heimatfilm.

00:15:28: Und da ist ganz egal ob das die Ostseeküste oder Grünesteheide oder Bergdoktorin.

00:15:35: Da ist es immer an einer Landschaft festgemacht.

00:15:39: aber die Landschaft garantiert nicht das Glück und auch nicht das Gefühl der Heimat sondern eigentlich nur in Erinnerung an das, was man dort erlebt hat und in der Erinnerung an die Kindheit bis auf eine natürlich schreckliche Ausnahme.

00:15:59: Aber im Prinzip ist es immer die Erinnerungen an eine glückliche Zeit oder eine Zeit wo man nicht arbeiten musste, an einer Zeit, wo man keine Verantwortung hatte und sie sich verklärt Die erinnert.

00:16:17: eigentlich gibt es nur erinnerte Heimat.

00:16:19: Ich

00:16:19: habe das ganz bewusst nochmal eben so gefragt, weil mir an anderer Stelle sozusagen diese Suche nach der Dauerhaftigkeit dieses Ankommens, dieses Glücklichseins, dieses Heimathaben sehr oft begegnet also zum Beispiel im Kontext von Flucht und Vertreibung.

00:16:37: da sagen viele Leute auch Nachfahren der Lebensgeneration Heimat verbinde ich nach wie vor auch eben mit diesem Ort irgendwo in Schlesingen oder in Osthäusen.

00:16:49: Wo wir hergekommen sind.

00:16:51: und deswegen finde ich das so spannend, dass sie so darüber reflektieren was hat es eigentlich genau mit dem Ort zu tun?

00:16:57: Und welche Bilder hängen wir eigentlich an unserer Vorstellung von Heimat auch wenn wir zum Beispiel da über Jahrzehnte den Orts gar nicht mehr gesehen haben, wenn wir gar nicht waren?

00:17:07: Deswegen habe ich so nach dieser Zuspitzung von Zeitweiligkeit gefragt.

00:17:11: In dem Buch wird ja ein konkreter Ort erzählt, der nun zufällig in Deutschland liegt und natürlich auch mit der Landschaft zu tun hat.

00:17:23: In der ich groß geworden bin.

00:17:25: aber natürlich hat jeder Mensch so eine Art von Heimatheit in einer anderen Landschaft.

00:17:29: also das ist ja eine universelle Sache.

00:17:32: auch Leute wachsen irgendwo auf und meine selbst in Indonesien haben Studenten eine Aufführung gemacht zur Heimsuchung.

00:17:40: Und man hat gemerkt, dass sie damit wirklich was verbinden.

00:17:42: also das ist sozusagen natürlich hat jeder seine Heimat aber jedem ist die gleich lieb und Heimat hat glaube ich auch viel mit Identität in dem Sinne zu tun Ja, dass man ja auch soziale Beziehungen hat in der Heimat.

00:18:00: Wenn man flüchten muss, dann verliert man die Freunde und man verliert die Familie.

00:18:04: Und an einer Stelle im Buch sagt er auch, man kann eigentlich nur das mitnehmen was aufbricht.

00:18:08: halt also die Erinnerung, die Musik und die Rezepte ne?

00:18:11: Und oft ist es ja auch immer was Leute mitnehmen aus der Aus aus aus der Heimath in die Fremde um noch ein Teil ihrer Identität zu bewahren bei die natürlichen allen Ländern so oder ähnlich passieren kann.

00:18:24: Nun wird ja Heimsuchung im Deutschen Unterricht als Sprach-Kunstwerk natürlich gelesen mit Seitenwiederholungen, Auslassungen, Zeitsprüngen.

00:18:32: Der Film erzählt hingegen chronologisch.

00:18:37: daher die Frage was lässt sich denn von dieser Sprache verfilmen und was haben sie bewusst aufgegeben oder weggelassen?

00:18:44: Also warum haben Sie sich dann für diese andere Erzählweise im Film entschieden?

00:18:48: Sie sind ja glaube ich auch beide an dem Film intensiv gearbeitet.

00:18:52: Ja, ja haben wir sehr intensiv auch durch Gespräche lesen von verschiedenen Fassungen bis wir da hingekommen sind.

00:19:02: Die erste große Entscheidung war natürlich kann man das anders als zu Polyfon erzählen wie im Roman.

00:19:11: Das hat natürlich dadurch dass es so viele verschiedene Erzähler gibt und die alle zu einer anderen Zeit sind muss man nicht darstellen wie es von der einen Episode zur anderen kommt.

00:19:25: Aber es wäre im Film sehr verwirrend, man kann dem Film nicht zurückblättern.

00:19:32: Deshalb war eben der Versuch... Kann man das chronologisch erzählen?

00:19:37: Ja, das ging also!

00:19:38: Das erleichtert auf der einen Seite den Fluss aber auf der anderen Seite handelt man sich das Problem an?

00:19:45: ja Wie kann ich denn dann zeigen dass Zeit vergeht?

00:19:51: die Sprünge, die durch den Wechsel von den Erzählerstimmen in der Literatur möglich sind.

00:19:57: Die habe ich dann im Film nicht.

00:19:58: Dann kommt plötzlich also überspringt man zehn Jahre!

00:20:02: Wie kann ich das machen ohne dass der Zuschauer verstört ist?

00:20:10: Wie kann Ich es machen, wenn mitten im Film nach einer Stunde Das alte Personal abtritt und vollkommen neue Leute da auftreten.

00:20:22: Wie kann ich mich nach einer Stunde Film auf die einlassen?

00:20:25: Also dramaturgisch, nach einem klassischen Drehbuch schreiben ist das unmöglich!

00:20:30: Die müssen im Anfang langsam eingeführt werden und dann altern sie.

00:20:35: und aber dass dieser radikale Wechsel.

00:20:40: Das war sehr, sehr schwierig.

00:20:41: Und bis noch die letzten Schnittfassungen war ich mir nicht sicher ob der Zuschauer das akzeptiert sich jetzt auf neue Menschen einzulassen wo er sich doch gerade so richtig an die Alten gewöhnt hat.

00:20:56: also dass das waren die Diskussionen die wir hatten über über die Adaptation

00:21:03: und das verabmerkt das finden sie gelungen.

00:21:06: Ich finde es sehr gelungen, weil ich auch glaube, dass sich die Zuschauerinnen und Zuschauer gefordert sind auf diese Einzelnen.

00:21:18: Gesichten einzulassen, wo man ja auch erst mal die Figuren verstehen muss und dann verstehen muss worum geht es denen.

00:21:23: Was haben die für konkrete Probleme?

00:21:25: Was führen sie für ein Leben?

00:21:26: Wer sind die überhaupt?

00:21:27: Das heißt, man hat praktisch drei vier Familien, die man überhaupt erstmal kennenlernen muss.

00:21:32: Wenn man da noch anfangen würde zu mixen, dann würde man wirklich sogar kein Ende kommen oder man würde einen völlig surrealen Film machen der aber mit dem Buch dann auch wieder nicht zu tun hat.

00:21:41: also ich glaube tatsächlich dass wenn jemand im Kino sitzt und der Handlung folgt herrschen einfach andere Bedingungen der Wahrnehmung, als wenn man in einem Buch vor- und zurückblättern kann.

00:21:53: Ich habe auch oft gesagt ein Buch ist für mich etwas Dreidimensionales.

00:21:56: also man kann in der Zeit zurückgehen, man kann sagen ah Moment was?

00:21:59: Wer war das noch mal?

00:22:00: Was war da?

00:22:01: Man hat anderen Möglichkeiten auch Dinge durch Sprache zu erzählen.

00:22:05: Sprache ist ja sehr, wenn man so will billig auch.

00:22:08: Wenn ich sage es ist jetzt neunzehntinundfünfzehn Jahre muss sich keine Ausstattung haben und nichts und ich muss nicht springen sozusagen optisch.

00:22:15: Das ist im Film mehr anders.

00:22:16: Also Stichwort Sprache will ich mal gerade nochmal reingehen.

00:22:20: Ich habe ja sehr, sehr viel Literatur verfinkt und bin irgendwann zu dem Schluss gekommen also Sprache kann man nicht in die Bildsprache übertragen literarisch.

00:22:33: Also nehmen wir mal an, ich verfilme Brust, also muss ich ganz lange Plansequenzen machen mit möglichst wenig Schnitten oder wenn Wenn ich einen Krimi verfilme von Dashel Hammett, dann muss das zack, ganz viele Bildschnitte geben.

00:22:52: Das ist nicht so einfach.

00:22:54: aber was man übernimmt ist im Grunde die Haltung des Schriftstellers.

00:23:00: Die kann man übernehmen.

00:23:02: Man erzählt ja die gleiche Geschichte nur mit anderen Mitteln.

00:23:06: und die Haltung also zum Beispiel in dem Fall die Prosa Wieso nicht, dann ist das sich schon wieder poetisch wird in der Sprache von Jenny?

00:23:19: Das kann man auch in der Bildsprache herstellen.

00:23:26: Man kann auch innerhalb des Zähnen alles melodramatische vermeiden.

00:23:32: oder wenn etwas Melodramatisches passiert wie plötzlich jemand kriegt einen Erzschlag beim Treppe steigen Dann kann man das nicht melodramatisch filmen, dann kann man es wie ein Unfall mit Abstand filmen.

00:23:53: Das entspricht wieder der Sprache.

00:23:55: aber wir haben gerade über diesen Tod den es ja im Roman gar nicht gibt viel gesprochen.

00:24:00: Wir haben auch den Tod der Schriftstellerin in dieser Art im Film nicht.

00:24:07: Aber wir sind beim Arbeiten am Drehbuch draufgekommen, es wäre gut wenn sie sich auf diese Art verabschiedet in anderen Romanen von Janine Erpenbeck behandelt worden also aber es gehörte wenigstens zum Universum der selben Schriftstellerin.

00:24:25: An diesem Punkt will ich eigentlich noch eine Frage hängen.

00:24:27: das ist mir auch aufgefallen.

00:24:28: dem Buch verkauft er zb der jüdischer Buchfabrikant dann in der NS-Zeit sein Grundstück stark unter Druck.

00:24:39: Eher seine Frau, seine Kinder auch die Enkelin Doris werden ja dann sozusagen deportiert wahrscheinlich wohl ermordet.

00:24:48: Wie zeigt man denn eigentlich die Shoa in einem Film der von einem Haus erzählt?

00:24:55: und warum haben sie dazu Archivbilder eingesetzt?

00:24:59: Von dem Holocaust gibt es kein Archiv-Bild im Film.

00:25:05: Im Gegenteil, wir hatten sogar die Sequenz, die es ja im Buch

00:25:08: gibt.

00:25:10: Der Deportation der kleinen Doris das Versteck im Ghetto in Warschau Das hatten wir sogar gefilmt und haben's dann weggelassen weil der Film hat nicht vertragen dass man den Ort verlässt Und ist ja dieses schreckliche Schicksal können wir ja da nicht erzählen dramaturgischer Kunstgriff doch, indem die Briefe, die erhalten sind von der kleinen Doris.

00:25:41: Weil sie die ja gar nicht nach Polen sondern nach Guben geschickt hat und diese Briefer, die hat eben in unserer Fassung, er hat sie im Sommerhaus geschrieben, in dem Badehaus und die Mutter hat immer so getan als ob sie sie verschickt und hat sich in einem Haus versteckt und dieses Versteck wird dann aufgefunden Und da wird einem dann auf einmal klar, was mit ihr passiert ist.

00:26:05: Dann stellt man sich das eben vor wie sie umgekommen ist und es sind drei nüchterne Worte die die Schriftstellerin zu ihrer Enklin sagt während ihr das Foto der Kleinen anschaut erschlagen erschossen vergaßt.

00:26:21: und in dem Moment kommen ein Jahr die gehören ja inzwischen ins kollektive Gedächtnis die Bilder der KZ jedem Zuschauer sofort in den Sinn.

00:26:31: Und so stark kann ich das gar nicht inszenieren, wie sich das Zuschauer vorstellt und deshalb haben wir die Sequenz

00:26:38: weggelassen.".

00:26:38: Vielleicht

00:26:39: auch noch mal zu diesem Zusammenhang, der dann so entsteht zwischen denen... Einzelnen Epochen.

00:26:45: Ich kann sie nicht sozusagen gehen lassen, ohne nach dem Gartner gefragt zu haben.

00:26:50: das Grundstück eine willkommene Frage.

00:26:52: ich glaube Herr Schlindorf Sie haben gesagt es ist für sie einer metaphysische Figur

00:26:56: Eine Willkommende Frage.

00:26:58: oder mythische Figur

00:27:00: ja oder Rübezahl oder jetzt ist so ein bisschen der.

00:27:04: Es war einmal der Ton Ja

00:27:06: also nun ist es ja so.

00:27:07: ich weiß gar nicht ob das einen Zusammenhang hat aber also jedenfalls.

00:27:10: Also der Titel von Buchenfilm Heimsuchung heißt ja beides auf der einen Seite das heim suchen, also nach diesem Glück und nach der Ruhe.

00:27:18: Nach dem eigentlichen Ort suchen was wir vorhin schon hatten und auf der anderen Seite eben heim gesucht werden als etwas schlechtes erfahren durch die Zeiten läuft im Haus oder durch das Haus.

00:27:30: wer ist denn dieser Gärtner nun eigentlich für sie?

00:27:32: Also ist er sozusagen der Träger dieser konstanten Hoffnung auf die Dauerhaftigkeit des des idealen Ortes?

00:27:40: Also der Gärtner ist für mich im Grunde genommen so eine Art Wesen, was zwischen Natur und Menschen steht.

00:27:49: Mein Buch fängt ja mit der großen Distanz aus der Eiszeit sozusagen an.

00:27:54: Und aus dieser großen Distance wird auf diese Geschichten der einzelnen Bewohner im zwanzigsten Jahrhundert geschaut.

00:27:59: Der Gärtne wird nicht geboren.

00:28:01: Er erscheint irgendwann und stirbt auch nicht.

00:28:08: Für mich war der auch jemand, der durch seine Arbeit mit dem Ort verbunden ist und eben nicht durch Geld.

00:28:14: Deswegen auch eine ganz wichtige Figur und immer auch jemanden, der den Naturkreislauf eigentlich selber verkörpert.

00:28:21: durch diese Arbeit die er macht an den Jahreszeitlich eben so oder so notwendig sind das Beschneiden des Pflanzen, des Düngem usw.

00:28:29: Genauso sehe ich es natürlich auch gut übernehmen von der Autorin.

00:28:36: Ja, beim Drehen klar geworden.

00:28:38: Das nur dadurch dass der Gärtner da steht wenn die im Wasser planchen oder wenn sie sich streiten oder wenn Sie Krebsen essen und dumme Witze erzählen.

00:28:50: Der relativiert irgendwie alles was da ist.

00:28:53: Man sagt sich sofort ja das kann ja kein realistischer Film sein weil sonst wäre der Gärter jetzt viel älter oder gestorben oder es wär ein anderer Gärtnere angestellt worden.

00:29:04: Dadurch wird das Ganze abgehoben, es ist eben kein Biopic.

00:29:09: Es ist mehr eine Meditation über den Aufenthalt an einem Ort und erlaubt es im Grunde abstrakter zu erzählen.

00:29:20: Im Film ist es sehr eindrücklich auch dass der so als Sensenmann auftritt also erinnert immer wieder an dieses Motiv des Todes und der Vergänglichkeit.

00:29:30: Der schneidet das Schiff, der schneidet irgendwelche Büsche ab.

00:29:33: Der schneidet eigentlich immer irgendwas ab und das wird gegen Ende des Films auch noch stärker.

00:29:38: Und dadurch kriegt er auch so eine Überhöhung als jemanden, der über der Zeit steht.

00:29:44: Ja und was du gesagt hast, der arbeitet immer.

00:29:47: Die anderen sind da in Ferien immer ja und während ihr Ferien macht arbeitete.

00:29:54: also es gibt immer wenn irgendwo welche Ferien machen müssen wir wissen dass anderswo andere arbeiten, die nicht die Ferien machen können.

00:30:03: Und der schaut ja doch manchmal ganz schön kritisch auf seine Sommergäste.

00:30:10: Vielleicht kann ich Ihnen eine letzte Frage stellen, die ein bisschen zugespitzt ist und vielleicht auch ein bisschen politischer ist.

00:30:16: Der Roman endet ja mit dem Abriss des Hauses.

00:30:20: Wofür steht das?

00:30:22: Eine Möglichkeit wäre ja... Die ist mir zum Beispiel eingefallen dass Kapitalismus der nach neunzehntneinzig den Osten und also genau solche attraktiven Grundstücke mit großer Gier.

00:30:35: Und auch Kompromisslosigkeit dann so in Besitz genommen hat, dass der eigentlich die Antithese zum Begriff von Heimat und glücklich sein können ist weil er das nicht quantifizieren kann, weil er es automatisch zerstören muss.

00:30:49: Also das ist ja doch sozusagen nachdem wir immer erlebt haben Das ja im Grunde dieses Haus, dieses Grundstück die alle Zeiten läuft irgendwie übersteht ist dann am Ende der Bagger da und er macht alles platt.

00:31:04: Und führt sozusagen alles irgendwie zurück in die Normalität der Natur.

00:31:09: ungefähr so wird es auch beschrieben.

00:31:10: also kann man das so lesen oder wie wie sehen Sie das?

00:31:14: Oh aber Protest protest nicht in die Form normalität der natur sondern in die Abkehr der Menschen.

00:31:21: Die sagen, das Grundstück ist ja viel zu schön für einen Sommerhaus.

00:31:25: Da fahre ich jetzt hier ein Haus hin drei Etagen mit zwölf Ferienwohnungen.

00:31:34: Das wäre ja schön wenn es dann nach der Natur zurückfiel und es wird in eine noch viel schlimmere Unnatur verwandelt kann nicht beurteilen, ob es eine andere mögliche Besitzordnung von Land und Häusern gibt.

00:31:55: Als die im Kapitalismus wollen wir jetzt nicht anfangen, ob Planwirtschaft überhaupt möglich ist oder ob die Marktwirtschaft alles machen muss.

00:32:04: Das wird in dem Film angedeutet.

00:32:07: Es wird gezeigt hier ist ein neues System und das ist mindestens so gnadenlos wie das vorhergehende.

00:32:13: Aber ob das eine besser oder dass andere schlechter ist, steht mir als Filmregisseur nicht an zu entscheiden.

00:32:20: Es

00:32:21: ist auch ein ganz grundlegender Vorgang, dass dieses Haus auf das so viele Menschen ihre Hoffnung gerichtet haben abgerissen wird, dass eben die Dinge, die wir bauen vergänglich sind, dass wir alle nicht ewig bleiben können.

00:32:35: Also das ist noch mal ne grundlegendere Sache und... Natürlich hat so ein Buch einen bestimmten Bogen und ist ja auch was gemachtes.

00:32:44: Also es ist ja, ich fange quasi bei null an und ich mal erzähle einen Bogen bis man wieder beim Null angekommen ist.

00:32:51: Das ist aber natürlich nur ein Zyklus.

00:32:53: also kommen andere Menschen nach uns und entweder kommt das Haus mit den zwölf Wohneinheiten oder vielleicht kommt auch jemand der reich ist und sich wieder in einem Familienhaus baut, was dann fünfzig Jahre später wieder vielleicht veraltet ist.

00:33:05: Ja, immer.

00:33:06: Es ist eben auch dieser Rhythmus von kommen und gehen also angefangen bei der Eiszeit bis zu diesem großen Zyklus Hausbau- und Hausabriss.

00:33:16: aber auch innerhalb der einzelnen Geschichten gibt es ja diesen Atem sozusagen, der das Buch auch in Gang hält.

00:33:22: Vielen vielen Dank für dieses Gespräch.

00:33:24: ich glaube viele Leute werden Auch nochmal das Buch zur Hand nehmen und den Filmen sehen.

00:33:31: Ich wünsche Beinung viel Erfolg und danke für dieses Gespräch!

00:33:35: Bitte gerne geschickt,

00:33:36: Danke.

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