Clarissa Corrêa da Silva: „Oweias", Kulturschock und ob Sprachtalent vererbbar ist
Shownotes
Mit 14 Jahren packte Clarissa Corrêa da Silva mit ihrer Mutter die Koffer. Richtung São Paulo, mitten in die Pubertät, mitten in ein neues Schulsystem und ein neues Land. Ihre Stimme kennen Millionen aus den Sendungen „Die Sendung mit der Maus” und „Wissen macht Ah!”, ihre Geschichte deutlich weniger. Im Gespräch erzählt Clarissa, warum sie Weintrauben als Kind „Oweias” genannt hat und von einer Batterie, die einfach „Frack” war. Wie Mathe in São Paulo plötzlich zur einzigen Sprache wurde, die überall gleich ist. Außerdem erzählt sie, warum sie ihr Buch über Epigenetik ihrer Grundschullehrerin gewidmet hat. Und was das mit der Idee zu tun hat, dass man Superkräfte vererben kann. Plus: die Rote Karte für das härteste Brasilien-Klischee. Und als Bonus ganz am Ende ein Trick gegen Schluckauf.
Das Interview führte Benjamin Heinz Eine Sonderstaffel der EduCouch in Kooperation mit dem Cornelsen Verlag und dem Goethe-Institut USA
Transkript anzeigen
00:00:02: Edu-Couch.
00:00:03: Deutsch geht auf Weltreise.
00:00:05: Elf folgen, elf Länder und elf Geschichten.
00:00:12: Willkommen zurück auf der Edu-couch!
00:00:14: Mein Name ist Benjamin Heinz und heute sind wir im Kinesen Informationszentrum in Berlin und ich darf euch meinen Gas vorstellen.
00:00:20: Ihre Stimme kennen wahrscheinlich Millionen von Kindern zum Beispiel aus der Sendung mit der Maus und ihre Geschichte aber finde ich glaube ich kennen deutlich weniger.
00:00:28: Mit Vierzehn hat sie mit ihrer Mutter ihre Koffer gepackt und ist von Berlin nach Sao Paulo gezogen.
00:00:33: Und hat ihre Jugend in Brasilien verbracht, und ist dann zurück zum Studium nach Deutschland.
00:00:39: Heute macht sie Fernsehen für Kinder und erklärt in einem Kinderbuch was Epigenetik ist.
00:00:44: Schön dass du da bist Larissa!
00:00:46: Vielen Dank für die Einladung.
00:00:47: ich freue mich sehr.
00:00:49: Du bist ja in Berlin geboren mit einer brasilianischen Mutter und einem israelischem Vater und sprichst heute mindestens drei Sprachen flüssig.
00:00:58: Da ich mal zum Reinkommen.
00:00:59: die erste Frage.
00:01:00: Welche Rolle spielt Sprache in deinem Leben?
00:01:03: Sprache spielt eine sehr große Rolle im meinem Leben, weil ich einfach zwei Sprache hier aufgewachsen bin und wahrscheinlich auch am Anfang das alles als eine Sprache gesehen habe.
00:01:14: da gibt es auch ganz lustige Geschichten wie meine Mutter erzählt dass man so diese typischen weiß ich gar nicht.
00:01:20: was ist U-Sieben u acht oder was wo man dann so die ersten Bildchen erkennen muss.
00:01:25: Diese U-Untersuchungen.
00:01:28: wo ich dann halt teilweise die Worte auf Portugiesisch einfach gesagt habe und der Arzt meine Mutter angeguckt hat.
00:01:34: Und sie immer gesagt, ja das stimmt er hätte gesagt naja ich muss ihn jetzt vertrauen.
00:01:38: so also Sprache war natürlich für mich schon immer ein großer Baustein weil ich wusste dass es unterschiedliche Sprachen gibt auf der Welt Und wie gesagt, ich ja schon alleine mit zwei von klein auf aufgewachsen bin und dadurch auch schon immer eine große Affinität zu sprachen hatte.
00:01:55: Also vielmehr sehr leicht auch Sprachen dann zu lernen dadurch.
00:01:58: Es gibt einen schönen Moment, den du schilderst in dein Buch über das Thema Weintrauben.
00:02:03: Fand ich es sehr witzig!
00:02:05: Du beschreibst eben dass du anscheinend im Kindergarten wenn du weintrauben wolltest die O-Vias.
00:02:11: Genau.
00:02:11: Vielleicht
00:02:12: kannst du mal erklären, warum?
00:02:15: Auf Portugiesisch heißt Weintraube uva.
00:02:18: Und uvas, ne?
00:02:20: Es wurde mir ja auch oft wahrscheinlich im Kindergarten so was gesagt wie ovaia!
00:02:24: Ovaia das machen wir jetzt nicht.
00:02:26: Ovaian nicht da hochklettern oder keine Ahnung.
00:02:28: und dann wurden eben aus den Uwaas...Uvayias.
00:02:32: und dann habe ich hier halt immer bestellt und sagt Ja, ich möchte gerne uvaias haben.
00:02:37: Gibt es noch mehr Sprachmomente die du kennst wo du sozusagen sagst also so Koalitionen der Sprachen, die dir in Erinnerung geblieben sind?
00:02:47: Es gibt auf jeden Fall eine Menge.
00:02:52: Ich habe zum Beispiel auch ganz lustig... Da war ich schon älter und ich hab mit Freundinnen von mir im Garten gekamppt.
00:03:00: Das erste Abenteuer was man vielleicht gerne mal macht!
00:03:04: Einfach mal im eigenen Gartencampenzelt aufgebaut und dann mit Taschenlampen da die ganze Nacht irgendwie verbracht.
00:03:10: Und uns kleine gruselige Schichten erzählt man so, und dann ist meine Batterie der Taschenlampe ja schwach geworden und wurde immer... Also das Licht wurde immer leichter und so.
00:03:21: Dann habe ich gesagt oh, meine Batteries fragt!
00:03:24: Die haben mich so angeguckt zu wie fragt oder nicht sondern die ist fragt?
00:03:27: Das war für mich total selbstverständlich dass das ein deutsches Wort ist.
00:03:32: Was aber passiert ist, dass ich Fraco... Fraco ist auf Portugiesisch halt schwach genommen habe und ich hab es einfach total selbstverständlich verdeutzt.
00:03:41: Und gesagt ja meine Batterie ist frag.
00:03:43: Ich hab erst durch die Reaktion meiner Freundin eigentlich gemerkt ne warte mal.
00:03:47: Ist das nicht so richtig?
00:03:49: Also es ist gar nicht ein deutsches Wort.
00:03:50: was war für mich so total klar eigentlich.
00:03:54: Es gibt das Wort Frag ja auch ... halt eine ganz andere Bedeutung, ne?
00:03:58: Also solche Sachen sind schon immer mal wieder passiert.
00:04:00: Und als ich dann nach Sao Paulo gezogen bin auch andersherum.
00:04:04: also so was wie zum Beispiel Bestelay habe ich... hab' ich auch mal so rausgehauen dass sich ein Buch Bestelé, also Bestelè um Livro und ich wollte es halt... Ich habe ihr Buch bestellt und hab das dann eben von Deutsch auf Portugiesisch gemacht und dem ich gesagt hat ja, über Bestelés ist halt so irgendwie für mich auch ein klares portugiesisches Verb.
00:04:26: Ja, so fließende Übergänge.
00:04:28: Du bist von mitten im Thema weil du gerade deine Jugend in Sao Paulo angesprochen hast.
00:04:32: Ich meine das war ja schon auch ein krasser Bruch im Sinne von du warst ja vorher Deutschland auf der Schule, ich glaube das warst ihr vierte und es ist ja auch schon eine relativ lange Zeit quasi die deutsche Schulaufbahn irgendwie und auf einmal ist man in einem ganz anderen Schulsystem aber auch an anderen wahrscheinlich... Lernkultur und ganz einem Land.
00:04:50: Wie war das auf dich?
00:04:51: Auf einmal alles, wenn du hast natürlich vorher schon portugiesisch sprechen gesprochen zu Hause.
00:04:55: aber wie war es auf einmal auf Portugiesische zu lernen in jedes Fach irgendwie auf portugie sisch zu haben?
00:05:00: ja Es war schon krass.
00:05:01: also ich musste wirklich einiges aufholen weil Ich habe zwar portugiasisch gesprochen Aber ich wurde wie so schön sage nie so richtig auf portugalisisch alphabetisiert.
00:05:11: Also ich hatte keinen Schulunterricht auf Portugiesisch.
00:05:15: So, ich hab auch zu Hause natürlich irgendwie mal Bücher gelesen und ich konnte auch ein paar Wörter schreiben und so aber die brasianische oder portugiesisches Portugie, die Grammatik ist unfassbar komplex auch ne?
00:05:29: Es gibt zum Beispiel sieben unterschiedliche Purges und man die schreibt man anders und man setzt ja anders ein
00:05:36: usw.,
00:05:37: also solche Sachen.
00:05:38: und dann bin ich halt nach Brasilien gekommen dort eben direkt in die neunte Klasse.
00:05:42: Wobei das auch nicht neunte klasse heißt, sondern es heißt Primero Collegio also erstes erste Stufe der Oberstufe quasi von genau dreien.
00:05:52: Also es gibt drei oberstufen Stufen und man macht seinen Schulabschluss nach der elften Klasse in Brasilien.
00:05:58: Das heisst ich bin siebzehn so oder genau?
00:06:02: Und dadurch kam ich ja direkt schon eigentlich an den Start von der schwersten Phase rein und musste komplett irgendwie Grammatik aber von null lernen.
00:06:14: Dann kam natürlich auch dazu, dass ich irgendwie im Portugiesischen Unterricht dann auch Texte gelesen habe die historisch waren oder literarisch waren und so wie wenn wir jetzt einen Goethe lesen oder so.
00:06:25: Und ich einfach teilweise dachte okay was ist das für eine Sprache?
00:06:30: Die kenn ich gar nicht!
00:06:31: Ja weil so ja natürlich niemand zu Hause spricht.
00:06:35: Das war schon ne sehr große Herausforderung.
00:06:36: Ich musste auch sehr viel Nachhilfe nehmen um das in irgendeiner Weise so aufzuholen, dass ich bestehe.
00:06:45: Ich meine, das kommt doch dazu.
00:06:46: Das beschreibst du auch in deinem Buch.
00:06:48: Das ist ja auch ein Thema der Pubertil.
00:06:49: Es kommt da auch noch mit dazu.
00:06:50: D.h.,
00:06:50: es ist ja eine Phase, in der man sich als junger Mensch nochmal anders finden muss...
00:06:55: Man hat so viele Themen mehr!
00:06:56: Ja genau, ich meine, es
00:06:57: ist schon die Challenge an sich, junger Menschen zu sein.
00:07:00: Du beschreibts das war nicht dann bisschen komisch, weil ich bin Mathe ganz schlecht.
00:07:04: Dass Mathe deinen Rettungsanker war, verstehe ich gar nicht.
00:07:06: Aber wie beschreibt das mal?
00:07:08: Warum hat Mathe geholfen?
00:07:10: Naja ... Stell dir vor, du kommst dann halt an die Schule und abgesehen davon, dass du auch irgendwie viel mit dir selbst zu tun hast.
00:07:19: Du irgendwie deinen Platz finden möchtest.
00:07:22: Ich kam ja auch noch in eine Klassengemeinschaft, die sich seit neun Jahren kennt so.
00:07:28: Und da kam ich dann als einzige Person neu rein.
00:07:32: Wobei nicht ganz das einzige weil es gab immer so den Teil der Ex-Pads also die deutschen... die aufgrund der Arbeit von ihren Eltern irgendwie für ein paar Jahre nach Brasilien versetzt wurden.
00:07:44: Die kamen natürlich auch in diese Schule teilweise, weil sie gar keine andere Wahl hatten und dadurch kam ich auch schnell so in diese Klicke der Ex-Pads rein, weil wir zumindest was da sein ging eine ähnliche Situation hatten.
00:07:58: Wir waren plötzlich an einem Ort wo wir uns mehr oder weniger nicht wirklich selbst ausgesucht haben konfrontiert damit.
00:08:06: Aber der Rest, also ich sag mal so die Brasilianerinnen und Brasilianern, die dort auf die deutsche Schule gegangen sind weil sie entweder familiäre Wurzeln hatten oder das einfach nur eine sehr gute Schule war und dadurch ja so die Upper Class ihre Kids da drauf geschickt hat.
00:08:26: Die kannten sich halt seit klein auf, also sogar noch länger als neun Jahre.
00:08:30: Weil die teilweise schon im Kindergarten auf dieser Schule waren.
00:08:33: Es hat so ein Konzept, dass du eigentlich von klein auf bis Ende einer Schule bleibst was ich jetzt gar nicht so doof finde.
00:08:39: aber genau und das war natürlich eine Situation da wollte man schon reinkommen dann war meine irgendwie vierzehn dann wollte man äh natürlich Freunde finden man wollte auch irgendwie beim anderen Geschlecht vielleicht auch ganz gut ankommen.
00:08:52: Und all diese Themen Das heißt Sprache war plötzlich omnipräsent auch.
00:08:59: Das ging ja los mit Slangs oder so Jugendsprache, die ich überhaupt nicht konnte auf Portugiesisch, dass ich echt einen Overload hatte und vor allem in den brasilianischen Schulfächern ist mir sehr schwer viel das alles aufzuholen.
00:09:18: Und plötzlich habe ich gemerkt ... ... überall gleich ist, auf der ganzen Welt.
00:09:27: Und das ist eine Universalsprache und es ist halt total egal... ... ob ich eins plus eins oder um mein Zoom sage,... ... das Ergebnis ist dasselbe so.
00:09:36: Das fand ich irgendwie total cool!
00:09:38: Also es war wirklich so ein Moment wo ich dachte ach krass!
00:09:41: Und plötzlich war Mathe einfach was mir keine Sorgen gemacht hat,... ... warum mich nicht wirklich kümmern musste weil ich's halt auch Anhieb verstanden habe... ...und da überall auf dem gleichen Level war.
00:09:54: wie die anderen Schülerinnen und Schüler dort eben auch.
00:09:56: Und deswegen war das ein bisschen mein Rettungsanker, weil ich mich dann darin so ein bisschen entspannen konnte und es mir wirklich sehr viel Spaß gemacht hat plötzlich.
00:10:07: Außerdem kam noch dazu dass der Dievater zu dem wir gezogen sind nach Sao Paulo, der dritte Mann meiner Mutter oder der War jetzt ist an Rente aber der war damals ja noch theoretischer ... Physikprofessor an der Universität Sao Paulo.
00:10:25: Und ja, der war natürlich sehr gut in Mathe und er konnte mir auch einfach richtig richtig gut helfen so.
00:10:34: Du bist da dann mit neunzehn und ich habe es richtig gelesen zurück nach Deutschland zum Studium?
00:10:40: Ja!
00:10:40: Erstmal warum.
00:10:41: also ich meine hatte warum quasi wieder zurück.
00:10:44: das war eigentlich sowieso mein Plan.
00:10:46: Das war mein Plan, als meine Mutter gesagt hat okay wir ziehen jetzt nach Brasilien.
00:10:51: Dann ... war erst mal ... fand ich es eigentlich noch zu amuse muss ich sagen?
00:10:57: Das war auch so ein Prozess.
00:10:59: Als das erste Mal auf der Bildfläche erschienen fand ich's ok.
00:11:03: da war ich zwölf.
00:11:05: Es hat dann insgesamt halt noch zwei Jahre gedauert bis wir alles abwickeln konnten und wirklich Berlin verlassen konnten.
00:11:13: Und in diesen zwei Jahren kann man sich auch vorstellen zwischen zwölf und vierzehn passiert halt sehr viel.
00:11:18: In einem Leben eines Puppertieren, den Menschen.
00:11:23: Außerdem kam er ja noch dazu dass im Berlin man ja bis zur inklusive sechsten zur Grundschule geht.
00:11:29: das heißt mit zwölfe war ich in der sechste Klasse und ich wusste okay Nächstes Jahr sind sowieso ganz viele Dinge anders.
00:11:37: Wir müssen sowieso die Schule wechseln, die Grundschule hört auf man kommt vielleicht auf eine weiterführende Schule sei es jetzt Gymnasium oder Realschule was auch immer aber da ist eh ein Wechsel drin.
00:11:47: Man hat neue Leute in der Klasse und so weiter und deswegen war es eher so einen Punkt für mich wo ich mit zwölf gesagt habe okay das wäre ok für mich jetzt nach Brasilien zu gehen.
00:11:55: Es hat dabei eben noch zwei Jahre gedauert und ich bin dann noch in Berlin auf das Gymnasium gekommen, habe die siebte Klasse gemacht und die achte Kasse.
00:12:02: Und auch noch die Hälfte der neunten Klasse und war natürlich in einem neuen Freundeskreis
00:12:05: etc.,
00:12:06: pp hatte meinen ersten Freund und dann war es natürlich zweieinhalb Jahre später total kacke jetzt zu gehen.
00:12:12: Deswegen war dann der Deal für mich auch im Kopf okay.
00:12:16: ich mache das meiner Mutter zuliebe auf und komme aber zum Studieren zurück nach Deutschland.
00:12:23: Also, ich brauchte das für meinen Kopf sowieso zu wissen.
00:12:26: Okay, ich mach' das jetzt maximal fünf Jahre und dann komm' ich eh wieder
00:12:30: zurück.".
00:12:31: Und deswegen war es von Anfang an eigentlich der Plan!
00:12:33: Es gab da einen kurzen Erschütterungsmoment den ich gerne erzähle weil ich glaub', den gibt's so gar nicht so in Buch.
00:12:40: aber ähm... Ich bin ja nicht mit meinem leiblichen Vater, sondern im israelischen Vater bin ich nicht wirklich aufgewachsen.
00:12:46: Meine Eltern haben sich sehr früh getrennt und ich hatte einen deutschen Stiefvater, der mich eigentlich großgezogen hat der für mich auch in ganzen Erziehungssachen und so auf jeden Fall die Hauptrolle gespielt hat von meinen drei Vätern.
00:13:03: Die haben sich dann getrennt, als ich zwölf war – das war auch ein bisschen der Moment wo meine Mutter gemerkt hat sie ist nicht mehr so happy hier und sie möchte gerne zurück nach Brasilien.
00:13:11: Und trotzdem war die Beziehung weiterhin total gut und es war auch sehr freundschaftlich zwischen denen und ich hatte ein ganz enges weiteres Verhältnis zu meinem Stiefvater Und deswegen war auch in dem Moment, als wir entschieden haben, wir gehen nach Brasilien.
00:13:25: Auch zu dem neuen Mann meiner Mutter und so war für mich irgendwie okay.
00:13:28: Ich dachte gut dann komme ich nach fünf Jahren wieder und dann ist ja hier auch mein Stiefpapa noch in Berlin und der kann mich dann unterstützen usw.. Und der ist sehr plötzlich verstorben, als ich siebzehn war und in Brasilien ja war.
00:13:41: Das war ganz am Anfang von meinem letzten Jahr also Abi-Jahr eigentlich weil die brasilianischen Schulabschlüsse machst du nach dem Elften dann machst du noch ein Jahr drauf um das Abitur zu machen auf dieser deutschen Schule in Brasilie.
00:13:53: Und das muss sich sagen es war schon so einen Moment wo ich nochmal darüber nachgedacht habe ob ich das jetzt packe zurückzukommen nach Deutschland.
00:14:01: Weil ich wusste ich bin dann eigentlich ganz alleine hier So, mein Stiefvater war halt nicht mehr da.
00:14:08: Und ja das hat mir natürlich schon auch irgendwie Angst gemacht und ich hatte Respekt davor mit nineteen irgendwie ganz alleine nach Deutschland zu kommen und diese ganzen Erwachsenen Themen plötzlich alleine zu konfrontieren.
00:14:22: aber da muss ich sagen weil meine Mutter sehr unterstützend und die hat gesagt pass auf wenn du die Möglichkeit hast in deutschland zu studieren dann solltest du das auf jeden Fall wahrnehmen weil es ist einfach so ... das Bildungssystem in Europa besser ist.
00:14:38: Du kannst einfach so viel mehr Möglichkeiten, es kostet nicht so viel und so weiter.
00:14:44: Also es ist halt auf so vielen Ebenen so viel besser.
00:14:48: Und meine Mutter weiß das... ...und meiner Mutter war es auch immer wichtig irgendwie,... ...dass ich eine gute Bildung genießen darf.
00:14:55: Und die hat dann sehr unterstützt und gesagt, du wirst es schaffen!
00:14:59: Wenn es irgendwie mal nicht geht, wir haben die Mittel.
00:15:01: Du kannst jederzeit hier herkommen oder wir kommen zu dir und so
00:15:04: weiter.".
00:15:04: Und deswegen habe ich den Schritt dann trotzdem gemacht mit Nolzehn.
00:15:11: Halbzeit auf der Edu-Couch!
00:15:13: Diese Staffel entsteht in Kooperation mit Cornelsen und dem Goethe-Institut USA.
00:15:19: Danke an die Partner, die unsere Reise durch elf Länder möglich machen.
00:15:23: Halbstzeit
00:15:24: Ende!
00:15:32: Gab's so eine Art von Reverse-Shock, quasi du bist ja dann nach Stuttgart und hast dort Kommunikationswissenschaften studiert.
00:15:39: Und dann später in Weimar an der Uni.
00:15:43: Stuttgarter ist eher ein bisschen konservativ, was schätze ich mal, Sparmenland?
00:15:48: Ich meine das sind mir einen Vorteil.
00:15:49: aber ich mein ich schätze mal in Brasilien war es vielleicht ein bisschen anders.
00:15:55: Wie war das sozusagen kulturell dann oder auch sprachlich auf einmal wieder komplett den Schwenk anders zu machen?
00:16:01: Also, ich sage mal ganz selbstbewusst.
00:16:03: Ich hatte wirklich einen Kulturschock.
00:16:05: Ja, ich hatte einen ernsthaften Kultureschock als ich von Sao Paulo nach Stuttgart gezogen bin.
00:16:11: Weil mein Deutschland war ja bis dato immer Berlin und ich meine in Berlin ist sehr multikulturell.
00:16:20: Hier ist alles vertreten, sehr divers und dadurch auch eine wahnsinnig tolle Rante statt, sag' ich wirklich ganz ehrlich und selbstbewusst Wenn ich sagen, dass die Stuttgarter nicht tolerant sind um Gottes Willen.
00:16:34: Aber es ist einfach wirklich da herrscht eine andere Mentalität.
00:16:37: Da ist auch vielleicht noch sehr viel mehr Tradition drin und so weiter.
00:16:42: Der ganze Süden Deutschlands war etwas konservativer und traditioneller als Berlin.
00:16:47: Das ist jetzt kein Geheimnis.
00:16:52: Das war natürlich dann schon echt für mich ein Schock, weil ich halt von Berlin dem Bild von Deutschland nach Brasilien gegangen bin.
00:16:59: Das ist wirklich eine ganz andere Mentalität.
00:17:02: Die Brazilianerinnen und Brazianern sind einfach da sehr südländisch kann man so sagen.
00:17:08: Sehr körperlich, sehr laut, sehr offen auch.
00:17:12: Das war auf jeden Fall was... das war krass!
00:17:15: Zwar sehr krass und ich musste mich da wirklich erst mal irgendwie orientieren und zurechtfinden Und bin da auch in drei Jahren nicht wirklich gut angekommen, muss ich sagen.
00:17:25: War nicht so meins und vor allem war ich halt dadurch sehr schnell auch der Exot oder irgendwie fremd.
00:17:32: und ja dann natürlich noch dieser Dialekt, der wirklich auch schwierig war für mich, hatte eine Kommilitonin total liebes Mädchen und ich mochte sie sehr gerne aber die kamen von den Schwäbischen Almen und mir die losgelegt hat Kein Wort verstanden, wirklich null.
00:17:48: Und ich war ja keine Ausländerin und ich wär ja Deutscher aber ich hab mich richtig noch mehr so gefühlt als wäre ich irgendwie nicht Teil von dieser Gesellschaft.
00:17:59: Das war schon... Nicht mal eins!
00:18:02: Ich fand die Stadt eigentlich toll.
00:18:03: Es ist auch eine schöne Stadt mit der Kessellage und ich habe an der Universität Hohenheim studiert.
00:18:09: das ist ja ein altes Schloss.
00:18:12: Ja, mit dem schönen Schlosspark und so weiter.
00:18:14: Das war schon alles irgendwie schön... ...aber kulturell war es ein Schock!
00:18:20: Es ist ganz spannend.
00:18:21: auch die verschiedenen... also immer diese Sonderrolle.
00:18:24: in Brasilien warst du ja eher die Deutsche?
00:18:27: Und jetzt bist du auf einmal wieder die Brasilianerin.
00:18:29: Ich
00:18:30: stelle mir auch sehr spannend vor.
00:18:32: Also spannend, in dem Fall eher herausfordernd als spannend.
00:18:35: Manche bin ich mittlerweile auch die Israelin oder so.
00:18:38: Ich find's mal ganz lustig dass sich gerade So in der muslimischen Community, wenn ich das sage.
00:18:44: Ich bin Brasilianerin und sagen immer so ne, glaub ich nicht du hast irgendwas.
00:18:50: Wieso?
00:18:51: Ja weiß ich nicht.
00:18:52: irgendwie sehen die mir das an.
00:18:53: also tatsächlich optisch ich auch näher am meinem Vater dran bin als meiner Mutter muss man sagen auch rein optisch.
00:19:01: Vielleicht ist es ein guter Punkt, mal auf dein Buch zu kommen?
00:19:04: Ja!
00:19:04: Der erste Fakt das dir mir... der mich verwundert hat, ich mein wir sind ja einen Schuhbuchverlag und deine Wittmung die du da reingeschrieben hast, ist nicht an deiner Mama oder an wie noch immer sondern in deine Grundschullehrerin habe ich genau... also nachreden wir darum warum du das Buch geschrieben hast aber warum die Wittemungen an deine Grundschullehrin?
00:19:24: Ich habe ja durch das Buch zeigen wollen, dass wir mehr sind als unsere Gene die in uns trennt stecken.
00:19:31: Es gibt ja diesen wundervollen spannenden total faszinierend Bereich der Epigenetik... ...der eben die Brücke schlägt zwischen Umwelteinflüssen hin zu unseren Genen.
00:19:41: Also das die Umwelteenflüsse eine viel größere Prägung unserer Identität bis hin wirklich tatsächlich zu unserer... ... den A-Akudierung, sag ich mal haben kann.
00:19:52: Und das finde ich phänomenal und wahnsinnig faszinierend... ...und deswegen habe ich ja irgendwie auch ein Stück weit dieses Buch geschrieben.
00:19:57: Wenn man das halt einfach wirklich so nimmt,... ...und es mal überlegt und dann in sich geht und guckt okay warum bin ich denn heute so wie ich bin?
00:20:07: Was hat das eben nicht nur mit den Menschen zu tun die jetzt in meiner direkten Familie sind,... ...sondern vielleicht eben auch Leute, die anders wichtig waren?
00:20:16: in meinem Leben war ich eben.... Wirklich oder bin ich der festen Überzeugung, dass ich heute als Journalistin arbeite.
00:20:24: Dass das viel mehr mit meiner Grundschullehrerin Ursula Oppenberg-Harder zu tun hat... ...als jetzt irgendwie mit irgendeiner Person aus meiner Familie so und deswegen fand ich es sehr passend und dieses Buch eben nicht meiner Mama oder meine Oma oder meinem Opa oder wem auch immer zu widmen sondern meiner Grundschullehrerin, die glaube ich wirklich diesen Keim in mir gesehen hat.
00:20:53: Diese Neugier für Geschichten, dieses Talent fürs Schreiben herausgekitzelt hat so das hat sie tatsächlich ganz früh erkannt und sehr gefördert und gefordert.
00:21:05: Vielleicht zieht es eine Frage vor, weil die total gut passt.
00:21:09: Wollte ja nicht ganz am Ende stellen aber ich bin jetzt ein... Ein Tango in dem Fall wirklich ein Kind oder eine Jugendliche sozusagen, die sehr nicht sprachbegabte Eltern hat.
00:21:20: Weil zumindest meinen das ihre Eltern nicht sprache begrabt sind und sagt ja warum sollte ich jetzt Deutsch zum Beispiel lernen?
00:21:26: Oder eine andere Fremdsprache?
00:21:28: weil ich meine ich werde es wahrscheinlich eh nicht packen weil meine Eltern diese eher so mathematisch begabt oder eher Sprachen liegt ihnen nicht so.
00:21:35: was würdest du denen... Was würdest Du der Person erwidern im Sinne von Du solltest vielleicht doch ne Fremdsprache lernen?
00:21:41: Die
00:21:41: Epigenetik beweist, dass du selbst einen Teil deiner Biologie in der Hand hast.
00:21:47: Das heißt, du kannst Dinge formen und dadurch auch für dich aber auch für deine Kinder oder deine Enkelkinder also die nächsten Generation Talente setzen.
00:22:00: Also das ist ja genau das Beispiel was ich eigentlich auch lebe.
00:22:04: Ich habe in meiner Familie Niemand wirklich, der jetzt besonders in so einen kreativen Beruf gegangen ist oder der schreibt.
00:22:11: Oder der irgendwie Medien macht oder vor der Kamera stand oder in irgendeiner Weise.
00:22:17: Also selbst wenn ich meine Großeltern und Urgroßelter Generationen schaue.
00:22:23: Wobei man da natürlich auch ein bisschen anderen Kontext noch betrachten muss.
00:22:26: Das muss man schon sagen.
00:22:28: also vielleicht gab's das aber es wurde dann unterdrückt oder was auch immer bin mir sicher dass ... Wenn du dir ganz viel Mühe gibt, das und über einen sehr langen Zeitraum eben versuchst eine Sprache zu lernen.
00:22:43: Dass du es erstens schaffst und zweitens dir auch andere Leute suchen kannst die dich dabei unterstützen und drittens ist nicht nur scharf für dich sondern eben es vielleicht so sehr schaffen kann dass sich das in die DNA deiner Kinder oder zumindest deiner Enkelkinder einschreibt und die dann von einem anderen Sprach Talent auf die Welt kommen.
00:23:07: Also man kann quasi, du schreibst glaube ich das immer ganz gut in deinem Buch ganz schön, dass es eine Superkraft ist, wo man dann quasi weitergeben kann dadurch, dass man ja erstmal hat mal hier selber was davon?
00:23:14: Du
00:23:14: kannst ja erst einmal die Superkraft selber schaffen und dann kannst du sie auch erben!
00:23:19: Ich habe das so noch nie gesehen gehabt und finde es total.
00:23:22: also...teilschöne Sicht auf Sprachen lernen auch mit einem ganz anderen Aspekt den man glaube ich sonst noch gar nicht hatte warum man Sprache lernt nicht nur für sich sondern auch für die Nachkommen.
00:23:32: Wir haben einen Format quasi bei unserem Podcast in dieser Staffel, das ist die rote Karte weil wir haben jetzt anlässlich der FußballWM den Podcast gestartet.
00:23:41: du darfst eine rote karte vergeben an ein Klischee was dir schon immer stinkt was dich nervt.
00:23:47: Also passend zur FußballWMC nervt es mich dass sehr viele Menschen glauben wenn man Brasilianer oder Brasilianerin ist dass man wahnsinnig gut Fußball spielen kann.
00:23:59: einfach so.
00:24:00: Ja, das ist auch echt so.
00:24:02: Das ist wirklich so ein Klischee!
00:24:04: Das zieht sich durch.
00:24:05: und ich muss auch sagen es gibt leider auch Landsfrauen- und Landsmänner die das sehr gerne pushen, die sich dann eben in Deutschland irgendwie medial genauso hinsetzen und sagen ja, in Brasilien spielt eine Fußball oder tanzt in Samba was anderes machen sie nicht nach dem Motto?
00:24:24: Aber ich muss sagen... Das war auf jeden Fall auch was, womit ich immer wieder konfrontiert wurde.
00:24:28: Weil ich kann zum Beispiel gar keinen Fußball spielen und ich habe sowieso null Affinität zu Ballsport.
00:24:33: Und das wurde mir aber immer wieder so hingeworfen.
00:24:35: So ja du bist die Brasilianerin, musst du Fußball spielen können?
00:24:37: Denkst du... Nein!
00:24:40: Warum?
00:24:41: Weißt du?
00:24:41: Ich kann mich auch nicht zu dir sagen, du bist Deutscher also musst du doch Schuh platteln könnten oder den ganzen Tag Lederhose tragen ...
00:24:48: oder sie ordentlich sein, was auch immer.
00:24:50: Stif!
00:24:51: Korrekt sein?
00:24:52: Es gibt ja auch in die andere Richtungen, da muss ich auch sagen... Ich bin dann nach Brasilien gekommen und dann haben wir natürlich auch brasilianer Vorteile den Deutschen gegenüber und sagen dann irgendwie... Die Deutschen sind alle kalt und die sind steif und die haben alle Schockenpuppe.
00:25:04: so nach dem Motto und da habe ich auch mehr gesagt nein es stimmt überhaupt nicht.
00:25:07: und so.
00:25:08: und ich finde zum Beispiel dafür sind Deutsche sehr loyal also viel viel loyaler als anderen Kulturen vielleicht so.
00:25:18: Wir haben jetzt auch wieder passend zur WM eine F-Meterrunde, also Blitzfragen.
00:25:23: Blitzfrage heißt du stellst die Frage ich antworte mir Blitz.
00:25:26: Genau ganz schnell.
00:25:28: Sao Paulo oder Berlin?
00:25:30: Berlin
00:25:31: Lieblingsberliner Wort
00:25:32: Knorke Lieblinsthüringisches
00:25:34: Wort
00:25:35: Noch
00:25:36: Lieblungsportugiesisches Wort Saudadji.
00:25:38: Was heißt es?
00:25:39: Saudadj ist gibt's keine richtige Übersetzung aber das heißt sowas wie Vermissung Aber in einem viel leidenschaftlicheren Art.
00:25:49: Also, das heißt mehr als Vermissung ist es irgendwie was tieferes.
00:25:53: In welcher Sprache fluchst du?
00:25:55: In allen!
00:25:56: Wo kannst du am besten fluchen?
00:25:58: Was denkst du, wo fluchste am Besten?
00:26:00: Ich glaube meistens irgendwie vor meinem Computer.
00:26:04: also wenn irgendwas nicht funktioniert und technisch dann bin ich ganz schnell so...
00:26:08: Hört sich nie, hört sich das denn
00:26:09: an?!
00:26:11: Das ist nicht jungenfrei, soll ich das jetzt hier raushauen oder was?
00:26:14: Dann sag' ich so eine verdammte Scheiße!
00:26:17: Warum geht es jetzt nicht?
00:26:19: Verdammt, da bist du.
00:26:20: Also auf Deutsch...
00:26:21: Ja also ich hab's jetzt auch auf Deutsch gemacht aber ich kann natürlich auch sowas sagen, egal alle um mir.
00:26:27: Sehr schön.
00:26:28: Was erklärt Präsidien in einem Satz?
00:26:30: Drei Klimazonen, Dreizeitzonen.
00:26:33: Wissen macht A oder Sendung mit der Maus?
00:26:35: Das ist so gemein.
00:26:37: Als würdest du nach einem Lieblingskind fragen, sehr furchtbar Ja, beide liebe ich.
00:26:42: Wenn ich mich entscheiden muss... Keine Ahnung ist wirklich gemein.
00:26:46: Ich bin Choker.
00:26:47: Mit dem
00:26:48: drückst du jetzt bei der WM die Daumen Deutschland oder Brasilien?
00:26:52: Diese WM Brasilien.
00:26:54: Ich kann dir auch meine Regel erklären!
00:26:56: Ich bin immer für das Land in dem ich gerade nicht lebe weil dadurch dass ich jetzt in Deutschland lebe möchte ich meinem Land Brasilien was geben und ich finde es total schön In Deutschland, dann in die brasilianische Community einzutauchen.
00:27:10: Und ja, WM ist dafür halt echt ein cooles Event so.
00:27:14: Wer wird Weltmeister?
00:27:15: Brasilien!
00:27:15: Kaffee
00:27:16: oder Marte?
00:27:18: Kaffees.
00:27:18: Und letzte...in welcher Sprache träumst du?
00:27:20: Das
00:27:21: hängt davon ab von wem und was sich träumert.
00:27:24: tatsächlich also die die Sprache wechselt ... im Bezug auf die Person, die mir im Traum begegnet.
00:27:31: Okay also ... ... mutible Sprachen?
00:27:33: Ja tatsächlich ja... Also wenn ich jetzt zum Beispiel für meine Kusine träume dann spreche ich ganz klar Portugiesisch mit ihr und sie ... ... mit mir im trauen wollen oder an bestimmten Orten bin so.
00:27:45: Abgefahren!
00:27:46: Es ist wirklich ganz natürlich.
00:27:49: Und was auch lustig ist dass sich zum Beispiel die Handynummer meiner Mutter nur auf Portugie-sisch sagen kann.
00:27:55: Weil die Erinnerung quasi auf Portugiesisch
00:27:58: gesprächelt ist.
00:27:58: Genau, weil die Handy-Nummer ist auch eine brasilianische Nummer und... Die hat sie halt seit wir da in Brasilien gelebt haben und da bis sie dann halt gelernt auf Porturgiesisch.
00:28:07: das heißt wenn ich die tippen will Dann muss sich es mir immer auf portugiesischen vorsagen um zu wissen welche Zahl kommt.
00:28:14: Ja, es wird sich.
00:28:17: Wir sind bei der Nachspielzeit angekommen.
00:28:18: eine letzte Frage Und es ist eher eine Sache die ich an dein Buch gelesen habe.
00:28:24: Du schreibst, erst mal hast du kleine Finger.
00:28:26: Wäre mir jetzt nicht aufgefallen?
00:28:27: Nein ich habe einen zu kleinen kleinen Finger.
00:28:31: Ah!
00:28:31: Du kannst ja mal gucken bei dir.
00:28:32: Normalerweise geht der kleine Finger bis zum ersten Knick vom Ringfinger.
00:28:38: Bei dir ist es so, genau.
00:28:39: Bei mir fehlt da ungefähr... Das ist bei beiden so und das ist ein genetisches Merkmal.
00:28:43: Das sieht man auch nur eigentlich wenn man die so dran hält.
00:28:47: Aber ja, ich hab das und meine Mutter hat das auch.
00:28:50: Wir haben die zu kleinen Kleinfinger
00:28:52: wäre mir nicht aufgefallen.
00:28:53: Ja, das fällt auch so normal nicht auf aber wenn man es so macht finde ich sieht man's schon.
00:28:57: Dass er ein bisschen proportional zu kurz ist.
00:28:59: Was
00:29:00: muss man darauf achten?
00:29:02: Und was ich sehr witzig fand.
00:29:03: und vor allem sagst du auch, wenn ich dich treffe darf ich dich fragen und du würdest uns auch zeigen rückwärts trinken
00:29:13: über
00:29:13: Kopftrinken um quasi keinen Schluck auf mehr zu haben.
00:29:17: Das
00:29:17: wär sozusagen die Nachspielzeit.
00:29:18: Zeigt uns
00:29:19: das mal!
00:29:21: Ich hab wirklich als Kind oft sehr viel und sehr lange Schluck auf gehabt.
00:29:25: Und alles hat nicht geholfen, erschrecken nicht, Luft anhalten nicht... ...und so was Einzige das bei mir geholft hat ist über Kopf trinken.
00:29:32: Und zwar muss man das so machen, du nimmst halt ein ganz normales Glas und normalerweise setzt du ja so an also dass du den Rand hier auf die Unterlippe setzt.
00:29:41: So!
00:29:42: Den äußeren Rand auch die Unterlippe und jetzt zum Kopf übertrinken gehst du andersrum.
00:29:47: Setzt du den inneren Rand auf die unterliefer
00:29:51: Das ist abgefahren.
00:29:52: Du drehst auf und dadurch fließt dann das Wasser so auch in dein Mund, aber überkauf.
00:29:59: Und der Trick daran ist eigentlich nur dass du... Und es
00:30:01: hilft?
00:30:01: Es hilft total!
00:30:02: Es war bei mir immer alles vorbei und genau.
00:30:04: Der Trick ist eigentlich, dass du nicht vergessen darfst den inneren Rand in dem Moment dann auf die Untelle wird zu machen.
00:30:09: Perfekt vielen Dank Larissa.
00:30:11: Danke für das spannende Interview und deine kleine Reise durch deinen Lieben
00:30:15: Sehr gerne.
00:30:16: Und wie gesagt, ich empfehle auf jeden Fall jedem der Kinder hat aber auch für Erwachsenen.
00:30:21: Ich finde es auch mal ganz schön, Kinderbücher zu lesen weil man sich weniger anstrengend muss die Dinge zu verstehen.
00:30:27: was ja einfacher beschrieben sind würde ich auf jeden fall, kann nicht auf jedenfall empfehlen das mal zu lesern.
00:30:33: und ansonsten vielen Dank dass du heute da warst und
00:30:35: Danke für die Einladung.
00:30:36: Bis
00:30:36: nächstes Mal!
00:30:37: Ja danke sehr gerne.
Neuer Kommentar